Die Dienstleistungen und Produkte sowie die Arbeitswelt der Zukunft
basieren in zunehmendem Maße auf Software, der Beitrag von Software am
Wertschöpfungsprozeß steigt überall und ist z.B. in der
Telekommunikationsindustrie größer als 80%. Dieser steigende Einsatz von
Software in allen Bereichen der Industrie, der Wirtschaft und des täglichen
Lebens führt zu einem ständig steigenden Bedarf an zunehmend komplexer
werdender Software.
Auf dem Weg in die Informationsgesellschaft entwickelt
sich Software zur Querschnittstechnologie mit stark wachsender Bedeutung
für die Wettbewerbsfähigkeit einer Wirtschaft. Darüber hinaus ist die
Beherrschung des Entwicklungsprozesses von Software Voraussetzung für die
Vermeidung der mit dem zunehmenden Einsatz von Software verbundenen Probleme.
Das FZI ist im Rahmen des Projektes IMPROVE von der Europäischen Kommission
beauftragt worden, die regionale Industrie an die Thematik der
Softwareprozeßverbesserung heranzuführen und sie bei der Einführung
relevanter Aktivitäten zu unterstützen. Weiterhin steht das FZI zehn
regionalen Unternehmen bei der Durchführung von
Softwareprozeßverbesserungprojekten, die von der Europäischen Union im
Rahmen der ESSI-Initiative finanziert werden, hilfreich zur Seite.
Für die anderen Regionen Europas stehen insgesamt 18 sogenannte ESPINODEs zu Verfügung, die in enger Zusammenarbeit untereinander ihre jeweiligen Regionen in ähnlicher Weise unterstützen. Dieses Netzwerk wird vom FZI zusammen mit der Europäischen Kommission koordiniert.